Bei viel Weißmehl sieht der Körper schwarz!

Warum Produkte aus Weißmehl und Weizen weder ernähren, noch satt machen

weissbrot-bread-food

In vielen Haushalten beginnt der Morgen traditionell mit Milchbrötchen, Weißbrot oder Toast mit Marmelade. Einfach weil es schmeckt und es schmeckt weil es der Körper gewohnt ist und deshalb danach verlangt. Dabei ist in Weißmehlprodukten nichts was den Körper ernähren oder satt machen könnte. Im Gegenteil, manchmal macht es sogar krank, besonders wenn viel davon verzehrt wird.

Hier ein paar Fakten warum Weißmehl bei der Ernährung eine untergeordnete Rolle spielen sollte:

  • Weißmehl gehört zu den kurzkettigen Kohlenhydraten, genauso wie Zucker und ihr Verzehr führt zu Heißhunger! Sie lassen den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen, geben kurz Energie, lassen ihn jedoch auch wieder rasant abfallen, was sich in Müdigkeit, Kopfschmerzen und Nervosität zeigen kann. Als Folge verlangt der Körper erneut danach. Deshalb werden sie als „leere Kalorien“ bezeichnet (viele Kalorien – wenig Wert).
  • Weißmehlprodukte enthalten Gluten. Dieses Gluten führt bei vielen Menschen zu einer Unverträglichkeit, der sogenannten Zöliakie, einer entzündlichen Darmerkrankung. Als Symptome zeigen sich häufig massive Verdauungsprobleme. Bei manchen Menschen zeigt sich die Unverträglichkeit in großer Müdigkeit oder Hautproblemen, die sich durch den einhergehenden Nährstoffmangel einstellen.
  • Abgepacktes Weißbrot oder Toastbrot ist oft sehr lange haltbar. Damit es nicht schimmelt werden Konservierungsmittel wie Propionsäure beigefügt. Propionsäure ist eine organische Säure und in bestimmten Mengen in Deutschland zugelassen. Verbraucherverbände raten von einem regelmäßigen Verzehr allerdings ab.
  • Da Weißmehl rheumatische Erkrankungen fördert, erfahren Rheumapatienten meist eine Verbesserung, sobald sie Weißmehlprodukte durch Vollkornprodukte ersetzen.
  • Bei der Entstehung von Gallensteinen wurde neben einem hohen Zuckerkonsum, auch der häufige Verzehr von Weißmehl als Förderer von Gallensteinen entdeckt.
  • Speziell Weizenmehl enthält ein Eiweiß namens Gliadin. Dieses Eiweiß kann die Blut-Hirn-Schranke passieren und bindet sich im Gehirn an Opioid-Rezeptoren, was eine Sucht initiiert und zwar eine Sucht nach Weizen. So wird der Appetit auf Weizenprodukte stark angeregt und die Lust auf immer mehr Teig- und Backwaren steigt. Damit steigt auch die Kalorienzufuhr und der Betreffende nimmt zu. Unser Literaturtipp: „Weizenwampe“ von Dr. med. William Davis.

Welche Alternativen zu Weizen und Weißmehl gibt es?

Als Mehlspeisen-Alternative kann frisch gemahlenes Vollkornmehl verwendet werden. Ein Getreideprodukt gilt dann als Vollkornprodukt, wenn das ganze Getreidekorn gemahlen und verarbeitet wird. Dabei ist es egal ob es sich um Roggen, Dinkel oder sonstiges Getreide handelt (lieber kein Weizen!), wichtig ist immer, dass das ganze Korn enthalten ist. Empfehlenswert ist eine Verarbeitung nach traditioneller Art und nach Möglichkeit gemischt mit Anteilen von Mehlen wie Nuss, Mandel oder Kastanienmehl.

Kohlenhydrate in Vollkorn gehören zu den langkettigen Kohlenhydraten und sorgen für einen konstanten Blutzuckerspiegel, da der Körper länger braucht, um die langen Zuckerketten aus dem Blut abzubauen. So entsteht ein längeres Sättigungsgefühl.

Außerdem enthalten Lebensmittel mit langkettigen Kohlenhydraten oftmals Ballaststoffe, die sich positiv auf die Verdauung auswirken und die Bauchspeicheldrüse viel weniger strapazieren als Fett und zuckerhaltige Speisen. Desweiteren sind sie an der Regulierung unseres Wasser- und Elektrolythaushalts sowie am Fettstoffwechsel beteiligt und liefern für den Sport ordentlich Energie!

Junior Fitness Manager

Autor: Simon Jahn

  • Junior Fitness Manager

Titelbild: Selected by pexels