Fitness bei Hitze – raus oder rein?

Nichts wie raus – Bewegung an der frischen Luft

Die Jahreszeit lädt dazu ein. Sie sind im Urlaub oder Zuhause und die Temperaturen zeigen Höchstwerte? Dann nutzen Sie die frühen Morgenstunden, die Kühle des Waldes oder warten bis es abends wieder abgekühlt hat.

Sonne tut gut und ist auch wichtig, um die Bildung des wichtigen Vitamin D anzukurbeln. Jedoch reichen zehn Minuten täglich Sonne auf Hände und Gesicht für die Vitamin D Bildung vollständig aus. Beim Sport im Freien wird die Haut der Strahlung jedoch viel länger ausgesetzt als ihr gut tut. Wenn Sie also längere Zeit der Sonne ausgesetzt sind, dann schützen Sie sich und achten Sie gut auf sich!

  • Tragen Sie luftdurchlässige Kleidung mit langen Ärmeln und lange Hosen, sowie eine Kopfbedeckung.
  • Wasserfeste Sonnencreme für die unbedeckten Hautstellen nicht vergessen.
  • Trinken Sie viel Wasser! Wenn Sie vor und nach dem Sport auf die Waage steigen und Sie wiegen danach weniger, wissen Sie welchen Gewichtsverlust Sie durch Flüssigkeit auszugleichen haben.
  • Es gilt: wenn der Durst groß ist, dann leidet der Körper schon unter Flüssigkeitsmangel.
  • Jetzt keine Höchstleistung von sich verlangen. Von der im Sommer aufgewendeten Energie beim Sport gehen nur 25 Prozent in die Bewegung. 75 Prozent der beim Sport aufgewendeten Energie benötigt der Körper für die Kühlung. Also schalten Sie ruhig im Vergleich zu Ihrem gewohnten Trainingspensum mindestens einen Gang zurück.

Nichts wie rein – Die ideale Zeit um drinnen zu trainieren

  • Zur Mittagshitze ist Siesta angesagt. Zwischen 12 und 15 Uhr brennt die Sonne am heißesten und die UVB-Strahlung ist dann besonders intensiv und das Sonnenbrandrisiko am größten. Auch dem Kreislauf gefällt es nun drinnen besser.
  • Sie sind Allergiker und die Pollen plagen Sie ordentlich? Wenn Sie sich derzeit nicht über 2000 Meter aufhalten oder am Meer verweilen und Sie haben das Gefühl Sie bekommen schlecht Luft, dann meiden Sie Anstrengung im Freien und trainieren einfach drinnen.
  • Übersteigt der Ozonwert die Marke 120, auch lieber drinnen trainieren. Die Tageswerte finden Sie auf Websites wie www.wetteronline.de/ozon.
  • Ist das Wetter nicht nur warm, sondern auch schwül steigt die Gefahr einer Überhitzung und eines Hitzeschlages. Dann ist der Sport im klimatisierten Fitnessclub viel sinnvoller.

Bleiben Sie auch im Sommer Ihrer Muskulatur treu

Ausdauertraining ist super, stärkt das Herz, die Lungen, baut Stress ab und verbessert die Sauerstoffversorgung der Zellen enorm. Doch ohne gezieltes Muskelaufbautraining ist das nur die halbe Miete. Unser Tipp: Widmen Sie sich auch im Sommer Ihrem Muskeltraining. Dann bleibt Ihnen Ihr größter Kalorienverbraucher treu und Sie beginnen im Winter mit dem Muskelaufbautraining nicht wieder von vorne.