Genießen Sie Ihren Urlaub tiefenentspannt

Haben Sie das auch schon erlebt? So lange auf den Urlaub gefreut, die Zeit davor war echt stressig und dann – kaum im Urlaub angekommen – krank!

Unter Stress wird das Stresshormon „Cortisol“ ausgeschüttet, welches vorerst dafür sorgt, dass die Symptome, wie zum Beispiel von einer Erkältung, ausbleiben. „Cortisol“ sorgt dafür, dass der Körper volle Leistung bringt und fährt hier alles auf was er hat. Andere Funktionen wie das Immunsystem werden stattdessen heruntergefahren. Das hört sich oberflächlich betrachtet toll an: volle Leistung und das Immunsystem in Kurzarbeit geschickt. Auf Dauer ist das jedoch extrem gesundheitsschädlich, denn das Immunsystem zeigt Symptome wie beim Schnupfen, weil es aktiv geworden ist und die Erreger bekämpft, um weiteren Schaden zu verhindern!

Kommt der Körper nun zur Ruhe, so reduziert sich der Cortisol-Spiegel und das Immunsystem beginnt zu arbeiten, gibt so genannte Immunantwort und kümmert sich endlich um die Keime. Das ist dann beispielsweise der Schnupfen und Husten, der sich just zum Start in den Urlaub meldet.

So gelingt ein sanfterer Übergang in den Urlaub

  • Treiben Sie es mit Ihren Erledigungen zuvor und der Cortisol-Produktion nicht auf die Spitze. Muss das wirklich ALLES vorher noch sein?
  • Beginnen Sie mit den nötigen Urlaubsvorbereitungen so früh als möglich und reduzieren Sie den Druck.
  • Trainieren Sie davor nicht extra viel, um vielleicht die Ausfälle schon vortrainiert zu haben. Im Gegenteil, trainieren Sie extra moderat und mit viel Entspannung.
  • Legen Sie sich nach Ankunft nicht völlig ausgepowert in den Liegestuhl. Bleiben Sie in Bewegung und schauen Sie sich die Gegend an. Der Cortisol-Abbau gelingt so am schonendsten. Und da Cortisol die Fettverbrennung blockiert, erreichen Sie bereits mit der Senkung des Stresshormons eine Aktivierung Ihres Fettstoffwechsels.

Ich packe in meinen Koffer –

Das gehört in die Reiseapotheke

Auch wenn Sie Ihre Reiseapotheke vermutlich gar nicht brauchen werden, sorgen Sie vor, gut vorbereitet zu sein hat etwas Beruhigendes. Unabhängig von Präparaten, die Sie persönlich benötigen, sollte immer mit dabei sein:

  • Etwas gegen Reiseübelkeit. Dies gibt es auch als Kaugummi. Bei leichter Übelkeit können schon Ingwertropfen helfen.
  • Verschnupft? Lutschtabletten, Hustenstiller und etwas, das eine abschwellende Wirkung für die Nasenschleimhäute hat, ist nie verkehrt.
  • Bestens verdaut! Ungewohntes Essen, Zeit- und Klimaumstellung können sich als schwer verdaulich erweisen. Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach etwas Passendem.
  • Schmerz- und Fiebermittel gehören in die Reiseapotheke genauso wie in die Hausapotheke.
  • Schrammen & Co. Die neuen Sommersandalen sind so schick und machen Sie glücklich und leider auch Blasen. Ein kleines Sortiment an Pflastern sowie Wund-und Heilsalbe gegen Schrammen und sonstige Blessuren finden immer Platz im Reisegepäck.
  • Etwas zum Schutz und als Linderung, wenn die Mücken plagen.
  • Sonnenschutz und Apres Sun

 Nehmen Sie vom Urlaubsgefühl viel mit nach Hause

  • Versuchen Sie nicht gleich nach dem Ankunftstag wieder voll loszulegen. 1 bis 2 Tage gemütlich Zuhause helfen dem Körper den Modus wieder umzuschalten.
  • Planen Sie sich gezielt Erholungsmomente ein, ganz besonders in den Wochen nach einem langen Urlaub.
  • Widmen Sie sich bewusst Annehmlichkeiten, die außerhalb Ihres Urlaubs weniger Aufmerksamkeit bekommen. Noch einmal die Urlaubsfotos anschauen, die mitgebrachte Flasche Wein genießen, mit Freunden treffen und vom Urlaub erzählen…
  • Lassen Sie einfach nicht sofort den strikten Zeitplan des Alltags die Führung übernehmen und sorgen Sie für Unterbrechungen mit Urlaubs-Feeling.