Joggen

5 Tipps

Joggen
Ungefähr 20% der Menschen in Deutschland gehen Walken oder Joggen. Vom jungen Leistungssportler bis zum aktiven Senioren. Für alle gilt: Mit diesen Tipps läuft’s besser!

 Tipp 1: Richtige Schuhe und Kleidung wählen

Mit unseren Füßen gehen wir, im Schnitt, in unserem Leben einmal um die ganze Welt. Beim Joggen oder Walken werden sie besonders beansprucht. Ein guter Schuh ist daher von großer Bedeutung für gesundes Laufen. Bevor Sie sich für einen Schuh entscheiden, sollten Sie eine kompetente Beratung in Anspruch nehmen. Je mehr Informationen Sie dem Berater zur Verfügung stellen, desto besser wird das Ergebnis am Fuß. Machen Sie sich also Gedanken über Streckenlänge, Streckendauer und Bodenbeschaffenheit. Im Idealfall wird der Berater zusätzlich noch Fußabdrücke nehmen und Sie auf einem Laufband analysieren.

Die Kleidung sollte atmungsaktiv sein, um die Feuchtigkeit vom Körper weg zu transportieren. Um bei schlechtem Wetter unnötige Trainingspausen zu vermeiden, nutzen Sie das Laufband in Ihrem Club, wenn es draußen so gar nicht zum Laufen einlädt.

 

Tipp 2: Sinnvolle Trainingsplanung

Ihr Körper passt sich immer den Anforderungen an. Dieses Prinzip zu verstehen, ist die Grundlage jeder Trainingsplanung. Wenn Sie also auf einen Halbmarathon trainieren, macht Sprinttraining nur in begrenztem Ausmaß Sinn. Trotzdem ist es wichtig den Körper unterschiedlich zu fordern. Denn nur so können alle relevanten Aspekte des Herz-Kreislauf-Trainings und der Energiebereitstellung trainiert werden. Ein Beispiel: Eine lange und mäßig intensive Trainingseinheit verbessert den Fettstoffwechsel. Eine kurze und intensive Einheit verbrennt mehr Kohlenhydrate. Um Ihr individuelles Trainingsziel zu erreichen, sollten Sie sich also entsprechend von Ihrem Gesundheitscoach beraten lassen.

 

Tipp 3: Die richtige Lauftechnik

Gerade beim Joggen wirken große Kräfte auf den gesamten Körper. Schwerpunkte dabei sind Sprung- und Kniegelenke. Wie viel Kraft tatsächlich auf die Gelenke trifft, hängt vor allem vom Laufstil ab. Beim fersenbetonten Laufen entstehen starke Stöße auf das Kniegelenk, weil die federnde Funktion der Wadenmuskulatur und des Sprunggelenks umgangen wird. Moderne Laufschuhe verzerren auf Grund ihrer Dämpfung das Empfinden für diese Stöße. Der Gelenkverschleiß und das Verletzungsrisiko sind dennoch erhöht. Auch die Haltung des Oberkörpers spielt eine wichtige Rolle. Am einfachsten lernen Sie die korrekte Lauftechnik unter direkter Anleitung in versierten Lauftreffs oder vom geschulten Gesundheitscoach.

 

Tipp 4: Ernährung

Vor dem Training keine schweren Mahlzeiten einnehmen, sonst ist viel Blut mit der Verdauung beschäftigt und es steht weniger für die Muskulatur zu Verfügung. Wenn Sie ihr Körperfett reduzieren möchten, sollten Sie sowohl vor, als auch nach dem Training nur wenig Kohlenhydrate zu sich nehmen. Wichtig ist auch die Wasserversorgung. Ein Liter Wasser je aktiver Stunde ist ideal.

 

Tipp 5: Ergänzendes Krafttraining

Um den Bewegungsapparat zu schützen und die Leistung zu verbessern ist Krafttraining sehr wichtig. Im gesundheitsorientierten Krafttraining werden neben den Muskeln auch Knochen, Bänder und Sehnen gekräftigt. Auch die Koordination zwischen den Muskeln wird optimiert. Bewegungsabläufe werden dadurch effizienter und sicherer. Ganz nebenbei verbrennen mehr Muskeln mehr Energie, Sie können also noch leichter abnehmen.

Ich wünsche Ihnen einen guten Lauf!

Ihr Max

 

 

Max-Maerz

Autor: Maximilian März

  • Fitnessökonom B.A.
  • Ernährungsberater
  • Figurcoach
  • Cardio-, Reha- und Präventionstrainer