So halten Sie erfolgreich an überflüssigen Pfunden fest

11 Faktoren, die das Abnehmen verhindern können

Es gibt unzählige gut gemeinte Ratschläge, Ratgeber, Sport-und Diätpläne, die dem Verbraucher zur Verfügung stehen. Trotzdem bleiben so viele ambitionierte Abnehmversuche erfolglos und führen letztendlich nur zu Frust.

Wenn sich trotz viel Mühe kein Gramm Fett verabschieden möchte und keine pathologischen Ursachen vorliegen, könnten diese Faktoren schuld daran sein.

Stress macht dick ohne mehr zu essen

Bei Dauerstress und ständiger Produktion von Cortisol, zirkulieren mehr Mengen Einfachzucker im Blut, als Muskulatur und Nervenzellen verwerten können. Ohne viel zu essen, werden diese dann wieder in den Fettzellen eingelagert und das vornehmlich am Bauch.

Was hilft: Bewegung ist aktive Entspannung und die einfachste Art Cortisol abzubauen.

Nach einer Nacht mit schlechtem Schlaf ist der Hunger größer

Für die Verdauung und den Stoffwechsel ist ausreichend Schlaf essenziell. Der Körper hat nur dann die nötige Ruhe für wichtige Verdauungsvorgänge und kann so seinen Fetthaushalt stabilisieren. Schlafstörungen verringern die Leptin-Ausschüttung (das Hormon für das Gefühl der Sättigung), während die Ghrelin-Produktion zunimmt (das Hormon für das Hungergefühl). Je weniger wir schlafen, desto mehr Hunger haben wir.

Was hilft: Ohne das Hormon Melatonin ist Schlaf nicht möglich. Mit eiweißreicher Ernährung steigt der Gehalt der Aminosäure Tryptophan, aus der wieder Serotonin und daraus wiederum Melatonin hergestellt wird. 

Dauersitzen führt zu einem trägen Stoffwechsel

Die meiste Zeit des Tages verbringt man sitzend. Wir sitzen beim Frühstück, im Auto, am Schreibtisch und vor dem Fernseher. Kaum muss man irgendwo einmal (an)stehen, ärgert einen das. Neben Muskelverspannungen, führt der geringe Energieverbrauch beim Sitzen zu einem trägen Stoffwechsel und damit zur Gewichtszunahme.

Was hilft: Bereits kurze Bewegungspausen von circa 3 Minuten wirken sich positiv auf den Stoffwechsel aus.  Also einfach alle 30 Minuten kurz aufstehen.

Der Kalorienverbrauch während der Bewegung wird überschätzt

Gemütlich durch den Wald gewalkt? Gut! Frische Lust ist gesund, aber die Kalorienbilanz beeindruckt das wenig. Ein paar Bahnen geschwommen oder mit dem Fahrrad einen Ausflug gemacht? Auch das ist sehr gesund und verbraucht kaum Kalorien. Die anschließende „Belohnung“, fällt gerne kalorienreicher aus, als vorher verbrannt werden konnte.

Was hilft: Bewegung sollte nicht zum Anlass genommen werden, die Kalorienbilanz hochzuschrauben. Bewegung hat einen grandiosen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden und muss nicht mit extra kalorienreichem Essen belohnt werden.

Das immer gleiche Trainingsprogramm

Der Körper gewöhnt sich schnell an Bewegungsabläufe, erhält keinen Trainingsreiz mehr und sieht keine Notwendigkeit  Muskulatur (auch den Herzmuskel) in der vorhandenen Stärke zu erhalten, geschweige denn aufzubauen. Der Körper bleibt schlichtweg unbeeindruckt von einem Training, das keinen Reiz liefert.

Was hilft: Regelmäßig neue Reize setzen, damit der Körper Verbesserungsprozesse startet. Das gibt Muskulatur und Stoffwechsel wieder einen extra Kick.

Konditionstraining ohne Krafttraining

Beim Abnehmen wird immer noch gerne davon ausgegangen, dass Ausdauertraining der Kalorienvertilger sei. Es ist jedoch die Muskulatur, die richtig viele Kalorien verbrennt. Je mehr Muskulatur jemand hat, desto höher ist sein Kalorienverbrauch.

Was hilft: Dem Muskelaufbautraining genügend Stellenwert einräumen und dadurch den Grundumsatz erhöhen. Dann werden 24h am Tag extra Kalorien verbraucht.

Zu hartes Training

Wenn sich jemand völlig verausgabt verbrennt der Körper als erstes Zucker aus dem Blut, denn der kann am Schnellsten in Energie umgewandelt werden. Normalerweise würde sich bei einem sinkenden Blutzuckerspiegel Heißhunger melden. Das wird jedoch während der Höchstleistung unterdrückt, um leistungsfähig zu bleiben. Sobald die Höchstleistung beendet ist, fällt dem Gehirn ein was es hatte: Hunger! Dieser Hunger auf energiereiche Kost ist dann extra groß.

Was hilft: Die richtige Intensität, Intervalle mit kleinen Pulsspitzen ja, “auspowern” nein. Sie dürfen sich nach Ihrem Training müde fühlen, jedoch nicht „platt“!

Ist der Körper in einem sauren Milieu, kann Abnehmen erfolglos bleiben

Wenn der Säure-Basen-Haushalt stetig im sauren Bereich ist, verändert sich die Situation für den Stoffwechsel und fettverbrennende Enzyme können nicht auf Hochtouren arbeiten.

Was hilft: Den Säure-Basen-Haushalt messen und mit Hilfe basisch machenden Vitalstoffen, Entspannung und falls nötig, „Green Food Nahrungsergänzung“, in Balance bringen. 

Zuwenig Essen

Erhält der Körper weniger Nahrung als er braucht, geht er deshalb noch lange nicht an seine Fettreserven, die sind ja schließlich zum Überleben für schlechte Zeiten gedacht. Registriert der Körper also einen Mangel an Nahrung, reduziert er die Stoffwechseltätigkeit und passt sich damit dem Nahrungsmangel an. Und er merkt sich das für die Zukunft. Bei einem wiederholten Mangel, hält der Körper noch vehementer an seinen Fettreserven fest. Je mehr „Hungersnot“ der Körper registriert, desto mehr wird er sich auf die nächste „Hungersnot“ vorbereiten.

Was hilft: Diäten, rigider Verzicht und Hungern sind tabu!

Zuwenig Trinken

Blut ist das Transportmittel, die Blutbahnen sind die Autobahn. Bei Flüssigkeitsmangel verdickt das Blut und es entsteht zähfließender Verkehr. Nun geht der Transport von Sauerstoff, Nährstoffen und Botenstoffen viel langsamer. Das kann den kompletten Stoffwechsel einschränken.

Was hilft: Trinken Sie pro Kilogramm Körpergewicht 30 ml stilles Wasser oder Kräutertee. Gerne mit Zitrone, denn die macht basisch.

Zu viele Kohlenhydrate zur falschen Zeit

Zucker, Weizen und Weißmehl haben einen hohen glykämischen Index, das heißt, sie lassen nicht nur den Blutzuckerspiegel sprunghaft steigen, sondern werden auch besonders schnell in Fett umgewandelt und produzieren Hunger auf noch mehr kurzkettige Kohlenhydrate. Wenn zwischen den Mahlzeiten genascht wird oder abends mit Weißmehl nochmal richtig mit kurzkettigen Kohlenhydraten aufgefüllt wird, dann schnellt jedes Mal der Blutzucker in die Höhe und der Körper verbrennt diese leicht verfügbaren Zuckerbausteine, anstatt sich an die Fettreserven zu machen.

Was hilft: Als Orientierung: ab 16 Uhr die Kohlenhydratzufuhr drastisch reduzieren und Naschen gleich nach den Mahlzeiten, anstatt zwischendurch.