Blog_015Kaum ist die Aufmerksamkeit auf Aluminium in Deos verschwunden, richtet sich der Fokus auf eine weitere schädliche Substanz in Pflegeprodukten.

Parabene werden in der Kosmetik und in Pflegeprodukten wie Shampoo oder Duschbad zur Konservierung genutzt und stehen in der Kritik, den Hormonhaushalt maßgeblich zu beeinflussen. Parabene ähneln dem weiblichen Sexualhormon Östrogen.

Für unseren Organismus sind Hormone Signal- und Botenmoleküle, die verschiedene Körperfunktionen regulieren. Somit sind sie ein Träger von Informationen, was in unserem Körper gerade passieren soll und regeln zum Beispiel Körpertemperatur, Stoffwechsel, Kreislauf oder die Atmung.

Bisher ist noch nicht absehbar, welche Langzeit-Auswirkungen diese Chemikalie für unseren Organismus haben kann. Deutlich wird allerdings, dass Frauen messbar höhere Konzentrationen an Parabenen im Körper aufweisen als Männer. Dies liegt hauptsächlich an der häufigeren Nutzung von Kosmetika und Pflegeprodukten.

Erschreckend ist, dass Parabene auch im Gewebe von Brustkrebspatientinnen nachgewiesen werden konnten. Einige Kampagnen gegen Brustkrebs verweisen hierbei bereits deutlich auf den Verzicht von Parabenen.

Achten Sie deshalb bei Ihrem nächsten Kosmetik-Einkauf auf diese Inhaltsstoffe:

  • Propylparaben
  • Butylparaben
  • Methylparaben
  • Ethyparaben
  • Isoprpypraben
  • Isobutalparaben
  • Phenylparaben

Grundsätzlich gilt:

Lesen Sie die Inhaltsstoffe Ihrer Kosmetik gründlich durch und lassen Sie sich beraten. Verlassen Sie sich dabei nicht auf „Hochpreisig = Qualität“, denn teure Pflegeserien können ebenfalls mit Parabenen versetzt sein.

Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Gesundheit und achten Sie auf die Inhaltsstoffe der Körperprodukte, die Sie täglich nutzen.
Zott Cosmetics ist frei von Parabenen, Mineralöl und wird ohne Tierversuche und in Deutschland hergestellt.

Tim Huppert

Autor: Tim Huppert

  • Fitnessökonom B.A.
  • Ernährungsberater
  • Figurcoach
  • Cardio-, Reha- und Präventionstrainer