Wie Sie mit kleinen Tricks ganz nebenbei bis zu 10 kg abnehmen können – Teil 2

Heute stellen wir Ihnen weitere 3 Tricks vor. Sie haben den Blog mit den ersten 3 Tricks verpasst? Dann klicken Sie einfach hier…

Der Bewegungs Trick

Hierbei geht es nicht um das gezielte und ganzheitliche Trainingsprogramm, sondern um die ganz banalen Kleinigkeiten im Alltag. Im Prinzip konkurrieren in uns 2 Seiten. Die der bewussten und der unbewussten Entscheidung. Der Parkplatz direkt vor der Tür ist immer noch der Beste? Nicht, dass ein paar Schritte gehen ein Problem wären. Das Unterbewusstsein wählt jedoch, den aus Urzeiten

überlieferten Überlebensmechanismus, der in unseren Genen verankert ist und der wählt  immer den Weg, der am wenigsten Energie verbraucht!

In der bewussten Entscheidung wissen wir, dass unser Bewegungsapparat, also unser Körper, für die Bewegung gemacht wurde und für nicht mehr als 7 Stunden tägliches Sitzen konzipiert ist. Erfüllt der Bewegungsapparat seine Bestimmung nicht, ist er biologisch betrachtet nutzlos, reduziert Stoffwechselprozesse und baut ab.

Bereits kurze Bewegungspausen von circa 3 Minuten wirken sich positiv auf den Stoffwechsel aus und verbrennen ruckzuck ein paar Kalorien!

  • Stehen Sie mindestens alle 2 Stunden auf und bewegen sich kurz.
  • Ziehen Sie die Treppe dem Fahrstuhl vor.
  • Welcher Parkplatz ist am weitesten weg? Machen Sie es einfach einmal anders herum.
  • Regelmäßig einen Gang zum Kopierer, Regal oder Kaffeeautomaten einbauen.
    Arbeiten Sie immer wieder stehend. Ein Telefonat oder eine Besprechung mit den Kollegen lässt sich durchaus auch mal im Stehen erledigen.
  • Sitzen auf dem Sofa macht da leider keine Ausnahme. Also nur weil es „Freizeit-Sitzen“ ist, und kein „Schreibtisch-Sitzen“, wird es nicht gesünder. Also einfach alle 30 Minuten kurz aufstehen.

Wer einen „Activity Tracker“ trägt, wie beispielsweise von Polar, wird feststellen, dass dadurch im Laufe des Tages eine stattliche Anzahl an Schritten zusammen kommt.

Der Eiweiß Trick

Eiweiß besteht aus einzelnen Aminosäuren und stellt den Grundbaustein für alle menschlichen Zellen dar.

Das Wachstumshormon HGH bestimmt als Stoffwechselregulator wie viel Fett im Köper gespeichert wird. Ab dem circa 30. Lebensjahr verringert sich die Produktion kontinuierlich und löst den Alterungsprozess und die altersbedingte Gewichtszunahme aus.

Die Eiweißbausteine Arginin und Lysin lassen den HGH Gehalt im Blut ansteigen!

  • Essen Sie pro Tag 1,5 – 2 Gramm Eiweiß, pro Kilogramm Körpergewicht

Wir empfehlen allen Menschen, die abnehmen oder ihr Gewebe straffen möchten, 2 g pro kg Körpergewicht. Somit wären das für eine Frau mit 65 kg Körpergewicht 130 g Eiweiß pro Tag.

  • Verhindern Sie große Mengen an Kohlenhydraten am Abend

Durch Kohlenhydrate am Abend bildet Ihr Körper in der Bauchspeicheldrüse Insulin. Insulin gilt als Gegenspieler zum HGH. Je mehr Insulin ausgeschüttet wird, desto weniger Wachstumshormon befindet sich im Blut. Wird die Kalorienzufuhr am Abend gesenkt, steigt der HGH Spiegel an und die Fettverbrennung läuft auf Hochtouren.

Der Schlafen Trick

Ohne das „Schlafhormon“ ist kein Einschlafen möglich und der Alterungsprozess wäre rasant. Das schlaffördernde Hormon repariert die, durch frei Radikale, entstandenen Hautschäden und schützt den Zellkern. 7 bis 8 Stunden Schlaf sind nötig, damit die Prozesse zur Regeneration und Zellerneuerung abgeschlossen sind.

Die Zirbeldrüse im Zentrum des Gehirns ist winzig und dennoch außerordentlich wichtig für unsere körperliche und geistige Gesundheit. Sie steuert die innere Uhr und reguliert den Schlaf. Mit sinkender Tätigkeit der Zirbeldrüse, sinkt auch automatisch der Melatoninspiegel. Mangelndes Sonnenlicht und eine unzureichende Nachtruhe machen der Zirbeldrüse zu schaffen und beeinträchtigen sie in ihrer Tätigkeit. Hinzu kommen Umweltbelastungen durch Toxine, die in der Zirbeldrüse eine Verkalkung auslösen.

So unterstützen Sie die Fettverbrennung im Schlaf

  • Täglich 2 – 2,5Liter stilles Wasser helfen den Nieren die gelösten Toxine auszuscheiden und Verkalkungen in der Zirbeldrüse entgegenzuwirken.
  • Mit eiweißreicher Ernährung steigt der Gehalt der Aminosäure Tryptophan, aus der wieder Serotonin und daraus wiederum Melatonin hergestellt wird.
  • Bananen, Thunfisch, Geflügel, Möhren, Tomaten und Nüsse, regen ebenfalls die körpereigene Melatonin-Produktion an.
  • Die HGH Produktion läuft in der Tiefschlafphase auf Hochtouren und zwar nur wenn Ihr Magen nichts zu tun hat.
  • Ein voller Magen jedoch verhindert die Wirkung von Melatonin. Essen Sie die letzte Mahlzeit so früh als möglich, möglichst zwei Stunden vor dem Schlafengehen.
  • Alkohol reduziert die Ausschüttung von HGH um bis zu 70%. Auch wenn es nur 1 Gläschen war! Bei täglichem Alkoholkonsum hat das Wachstumshormon kaum noch eine Chance. Gönnen Sie Ihrem Körper alkoholfreie Tage!
  • Schlafen Sie kühler: Eine Studie des Neurologen Dr. Christopher Winter, leitender Arzt für Neurologie und Schlafmedizin in Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia, belegte, dass Schlafen bei 15 bis 19 Grad Zimmertemperatur hilft, das Schlafhormon Melatonin auszuschütten.