Teil 1

Wie Sie mit kleinen Tricks ganz nebenbei bis zu 10 kg abnehmen können

Es gibt Kleinigkeiten, die lassen sich als Gewohnheit so einfach in den Alltag einbauen wie das tägliche Zähneputzen. Diese Kleinigkeiten zeigen ihre große Wirkung im Laufe der Zeit mit schwindenden Pfunden. Hier stellen wir Ihnen die ersten 3 Tricks vor.

Der Wasser- oder Kräutertee-Trick

Nach dem Aufstehen ein Glas Wasser

Auch wenn Ihnen die Nacht nicht lang vorkam, Ihr Körper braucht nun dringend Flüssigkeit. Ein Glas stilles Wasser kurbelt den Kreislauf und Stoffwechsel an.

Vor jeder Mahlzeit ein Glas stilles Wasser

Das dämmt den Hunger und wir sind schneller satt. Genauso zum Essen; trinken Sie so viel Wasser als möglich.

Zum Kaffee

Italiener, Franzosen und Österreicher machen es vor. Mit Blick auf den Säure-Basen-Haushalt ist diese Tradition mehrfach vorteilhaft. Kaffee macht sauer, stilles Wasser macht basisch. Die durch den Kaffee verstärkte Bildung von Magensäure wird durch das stille Wasser gehemmt.

Eine Studie der Charité Berlin und des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung, untermauerten die Wirkung. Mit zwei Liter stillem (!) und 22 Grad kühlem Wasser täglich, könnten bis zu 150 Kalorien verbrannt werden. Das wären umgerechnet auf ein Jahr circa 2,4 kg Fettgewebe.

Der Temperatur-Trick

Der Organismus ist stets darauf bedacht die Körpertemperatur bei  circa 36 – 37 Grad zu halten. Ist die Umgebung kälter, so wendet er Energie auf, um die Temperatur trotzdem zu halten. Die meisten Menschen empfinden 24 Grad als angenehm. Dabei ist die Aufwendung von Energie zur Erhaltung der Temperatur gering.

Eine extra Fettverbrennung erreichen wir wenn es kühler wird.

  • Kühl Schlafen: für das Schlafzimmer reichen 16-18 Grad.
  • Kühler Kopf beim Arbeiten: 20-22 Grad im Büro reichen aus. Lieber zwischendurch bewegen, wenn es zu frisch ist.
  • Kalt abduschen: einfach schrittweise angewöhnen. Erst warm duschen, anschließend kalt und dann gut abtrocknen.

Grund für diese Vorgänge ist braunes Fettgewebe, das sich hauptsächlich im Schulter- und Nackenbereich befindet. Das weiße Fettgewebe, welches uns übergewichtig macht, lagert beispielsweise an Bauch und Hüfte. Schlanke Menschen haben mehr braune Fettzellen, denn diese sind Energieverbrenner, da sie dem Blut bei Kälte Zucker entziehen, um die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Sich ein wenig Kälte auszusetzen, unterstützt also dabei weiße Fettzellen in braune umzuwandeln. Dabei muss niemand übertreiben. Wie beim Training kann der Körper schrittweise mehr Belastung ausgesetzt werden, in diesem Fall, kühleren Temperaturen.
Mit etwas kühler duschen anfangen, nicht immer ganz so warm anziehen, die Heizung  etwas runter schalten und für das Sofa eine Decke nehmen.

Der Naschen-Trick

Naschen darf sein! Wir behaupten sogar, es muss sein! Es käme einer Bestrafung gleich, wenn Sie sich verwehren, was Sie so gerne mögen und würde langfristig auch nie funktionieren.

Die Kalorienmenge halbieren

Wer sein Stück Kuchen liebt, hat mehrere Möglichkeiten das zu verändern. Er kann die Tage reduzieren an denen er Kuchen isst, er kann jeweils ein kleineres Stück nehmen oder statt der Sahnetorte, einen Quarkstrudel mit fast der Hälfte Kalorien wählen.

„Zwischendurch-Naschereien“ sparen

Die haben nichts mit Hunger zu tun haben. Gönnen Sie sich die Nascherei nach der Mahlzeit. Da ist der Blutzuckerspiegel bereits erhöht und weil Sie schon gesättigt sind, fällt die Portion der Süßigkeit meist geringer aus.

100% Genuss – Ohne Ablenkung

Meiden Sie es während des Essens fernzusehen oder sich anderweitig nebenher abzulenken. Besonders deutlich wird das beim Naschen neben dem Fernsehen. Unbewusstes Naschen kann das Gehirn nicht richtig wahrnehmen und aus einem Stück Schokolade wurde ruckzuck die ganze Packung. Bewusst genossen stellt das Gehirn viel schneller zufrieden.

 

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