Alleskönner Alge: veganes Superfood aus dem Meer

In Flüssen, Seen und auch im Meer trifft man immer wieder auf eine Pflanze: die Alge. Dabei ist die Bezeichnung Alge sehr weit gefasst, denn verschiedenen Pflanzen können als Alge bezeichnet werden. Es gibt über 400.000 verschiedene Algenarten. Dazu gehören Braunalgen, Rotalgen, Grünalgen, Blaualgen und viele mehr. Aber nur 500 dieser Algenarten sind genauer erforscht.

Aquarianern ist das wahrscheinlich egal, denn zu viele Algen im Aquarium sind vor allem eins: eine Plage. Doch Algen sind in der Tat ein Alleskönner und in der westlichen Welt noch ein ziemlicher Underdog.

Gut zu wissen:

Als Heilmittel in der chinesischen Medizin sind Algen seit etwa 5000 Jahren zur Senkung des Blutdrucks und zum Reinigen des Blutes bekannt und beliebt. Sie wirken sich zudem positiv auf Magen und Darm aus und stärken das Immunsystem.

Ab auf den Teller!

Denn gerade als Nahrungsmittel kann die Alge die Gesundheit kräftig pushen. Doch wenn man nicht gerade ein Sushi-Fan ist, hat man mit Algen auf dem Teller wahrscheinlich wenig zu tun. Und auch beim Sushi kommt häufig nur eine Algensorte zum Einsatz – doch dazu später mehr.

Andere Länder tun sich dabei weitaus weniger schwer und zeigen, wie alltäglich die Alge als Gemüse sein kann. Hier dagegen zählen Algen zum sogenannten „Novel Food“ (engl. für „neuartiges Lebensmittel“). Damit sind alle Lebensmittel gemeint, die vor dem 15. Mai 1997 in Europa noch nicht in nennenswertem Umfang als Lebensmittel verwendet wurden. Sie brauchen deshalb eine Sonderzulassung durch die europäische Kommission. Da es sich um ein komplexes Verfahren handelt, sind bisher nur wenige Algen zum Verzehr in Europa zugelassen.

Aber auch diese wenigen Algen haben es ins sich. Sie sind ein absolutes Superfood und punkten mit massenweise gesunden Inhaltsstoffen. Drei dieser Kraftpakete haben wir uns näher angeschaut:

  1. Rotalgen: der Kalziumheld
  2. Braunalge: der Jodlieferant
  3. Grüne Algen: die Chlorophyllbombe

 

1. Mehr Kalzium durch Rotalgen

Die Alge Lithothamnium Calcareum gehört zur Familie der Rotalgen und ist ein natürlicher Kalziumspeicher. Sie wächst vor der Küste Islands und nimmt dort aus dem mineralhaltigen Wasser große Mengen an Kalzium auf. Hinzu kommen weitere Mineralien wie Jod, Selen, Zink und viele mehr.

Die Rotalge hilft uns durch die ausgenommenen Mineralien, unseren Körper zu Remineralisieren. Das Wort Remineralisierung stammt ursprünglich aus der Zahnmedizin und beschreibt die körpereigene Zahnreparatur. Dabei wird das aufgenommene Kalzium als Kalziumphosphat in die Zähne eingelagert und macht diese wieder härter und stabiler.

Aber nicht nur für die Zähne ist Kalzium unersetzlich. Unser Körper braucht Kalzium auch für den Knochenaufbau, für Muskeln und Nerven, besonders Herz, Nieren und Lunge. Außerdem hilft es bei der Abwehr von Entzündungen.

Die Rotalge ist also unser veganer und natürlicher Helfer, wenn uns folgende Dinge wichtig sind:

  • Knochen und Muskelaufbau
  • Stabilisierung der Knochen
  • Vorbeugung gegen Karies

Unser Tipp: Basico

Kalzium findet sich viel in Milchprodukten – will man auf diese aber verzichten, so bietet sich die Alge als vegane Lösung an.

 

2. Mehr Jod durch Braunalgen

Kelp oder auch Laminariales japonica (jap. „konbu / kombu“) ist eine besonders in Japan gern gegessene Braunalge. Als Nahrungsmittel ist sie wegen ihres hohen natürlichen Anteils an Jod beliebt. Sie versorgt unseren Körper aber auch mit Vitalstoffen wie Kalzium, Eisen und Provitamin A.

Untersuchungen durch die Deutsche Verbraucherzentrale haben im August 2021 festgestellt, dass allgemein von Deutschen noch zu wenig Jod über die Nahrung aufgenommen wird. Besonders betroffen sind Menschen, die auf tierische Produkte verzichten.

Jod hilft uns jedoch im Wachstumsprozess und bei der Entwicklung des Nervensystems und damit auch unserer Gehirnaktivität. Es wird über die Schilddrüse aufgenommen und reguliert von dort in Form der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) das Herzkreislaufsystem und unseren Stoffwechsel.

Unser Tipp: Green Active

Damit Sie weiterhin was auf dem Kasten haben, aktivieren Sie Ihre Gehirnaktivität!

 

3. Mehr Chlorophyll durch Grüne Algen

Die Süßwasseralge Chlorella – auch hier ist der Name Programm – zeichnet sich durch einen ausgesprochen hohen Chlorophyllgehalt aus. Dieser verleiht der Alge auch ihre tiefgrüne Farbe auf.

Da die chemische Struktur von Chlorophyll unserem Blutfarbstoff Hämoglobin stark ähnelt, können wir es als Nährstoff für unser Blut aufnehmen. Wird es mit organischen Mineralien kombiniert, ist es in der Lage, unser Blut zu säubern und mit energiereichen Mineralstoffen anzureichern.

Besonders wichtig ist Chlorophyll für unsere Leber. In der Leber werden Giftstoffe, die wir über die Nahrung aufnehmen gesammelt und verarbeitet. Das Chlorophyll entlastet die Leber, indem es sie entgiftet und dafür sorgt, dass die Giftstoffe möglichst schnell über den Darm abgeführt werden.

Unser Tipp: Jungbrunnen Kur

Beginnen Sie noch heute mit dem Frühjahrsputz in Ihren Blutbahnen und fühlen Sie sich vital und wie neu, noch bevor das neue Jahr begonnen hat!

 

Alleskönner Algen: ein wahres Powerpaket der Natur

Algen sind weitaus mehr als schlichte Wasserpflanzen. Speziell als Gemüseersatz bieten sie eine gesunde Alternative auf dem Speiseplan. Denn obwohl Gemüse allgemein als gesund gilt, ist es das nicht immer: In manchem Gemüse können mitunter Chemikalien stecken, die schädlich für den Körper sind.

Als Bestandteil von Nahrungsergänzungsmitteln können Algen ebenfalls richtig punkten. Denn einige Inhaltsstoffe der verschiedenen Algenarten sind bekannt für ihre positive Wirkung. Kalzium, Jod, Chlorophyll und mehr – für die eigene Gesundheit kann es guttun, ab und zu auf die Power von Algen zu setzen. Zwei weitere interessante Powerpakete sind Chlorella und Spirulina – vor allem diese 4 Fakten zu den beiden Algen sollte man kennen.

Schädliche Chemikalien im Alltag

Ein eindrückliches Beispiel für schädliche Bestandteile im Gemüse zeigt „JENKE. Das Food-Experiment: Was essen wir wirklich?“. Übrigens: Auch in manchen Alltagsgegenständen können sich schädliche Chemikalien befinden.

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