11 Tipps rund ums gesunde Gelenk

11 Tipps rund ums gesunde Gelenk

 

Diese Infos sollten Sie unbedingt kennen

Gelenke sind wichtige Teile unseres Körpers, denn sie ermöglichen je nach Art verschiedenen Bewegungen. Tatsächlich gibt es viele Fakten und Infos rund um Gelenke und Gelenkgesundheit, die Sie wissen sollten. Daher widmen wir uns jetzt den wichtigsten Fakten rund ums Gelenk.

 

Ein Gelenk ist der Teil des Körpers, an dem zwei oder mehr Knochen aufeinandertreffen, um Bewegung zu ermöglichen. Jeder Knochen im Körper – mit Ausnahme des Zungenbeines im Rachen – trifft auf mindestens einen weiteren Knochen an einem Gelenk. Die Form eines Gelenks hängt von seiner Funktion ab. Ein Gelenk wird auch als Artikulation bezeichnet.

 

Die Gelenke werden zusammengehalten und von harten Bändern des Bindegewebes, den sogenannten Bändern, gestützt. Glatter Knorpel verhindert Reibung, da sich die Knochen gegeneinander bewegen. Bei frei beweglichen Gelenken ist das gesamte Gelenk von einer Membran umgeben, die mit Gelenkschmierflüssigkeit gefüllt ist, was zu einer zusätzlichen Dämpfung gegen Stöße beiträgt.

 

Je mehr Bewegung durch ein Gelenk möglich ist, desto höher ist das Verletzungsrisiko. Denn ein größerer Bewegungsspielraum verringert die Festigkeit des Gelenks.

 

Gibt es verschiedenen Arten von Gelenken?

Es gibt viele Arten von Gelenken, einschließlich Gelenke, die sich bei Erwachsenen nicht bewegen, wie die Nahtgelenke im Schädel. Gelenke, die sich nicht bewegen, nennt man fixiert. Andere Gelenke können sich ein wenig bewegen, wie z. B. die Wirbel. Beispiele für mobile Gelenke sind:

  •  Kugelgelenke, wie Schulter- und Hüftgelenke, ermöglichen Rückwärts-, Vorwärts-, Seitwärts- und Rotationsbewegungen.
  • Gelenke wie Finger, Knie, Ellenbogen und Zehen erlauben nur Beuge- und Richtbewegungen.
  • Schwenkgelenke, wie die Halsgelenke, erlauben begrenzte Drehbewegungen.
  • Eigelenke oder auch Ellipsoidgelenk, wie das Handgelenk, ermöglichen alle Bewegungsarten außer Drehbewegungen.

     

    Gelenke im Alltag: 5 Tipps für gesunde Gelenke

     

    1. Übergewicht belastet Ihre gewichttragenden Gelenke wie Knie, Knöchel, Hüften und Rücken zusätzlich. Experten schätzen, dass jedes Pfund Übergewicht zu zusätzlichen vier Pfund Druck auf diese Gelenke führt. Ein guter Grund um Ihr Wohlfühlgewicht zu halten, denn so verringern Sie das Risiko von Gelenkschäden.

     

    1. Sie sollten sich tagsüber oft bewegen und vermeiden, zu lange in einer Position zu bleiben. Wer beruflich lange sitzt sollte versuchen einen Ausgleich zu finden, etwa beim Training im Fitnessclub. Low-Impact-Übungen – wie Krafttraining und Stretching – können Ihre Gelenke mobil halten. Bei jeder Art von Bewegung sollten Sie darauf achten, Ihre Gelenke zu schützen, indem Sie es langsam beginnen und sich an die Anweisungen der Coaches halten.

     

    1. Kräftige Muskeln und Knochen bieten Halt und Stabilität für Ihre Gelenke. Das Hinzufügen von Krafttrainingsübungen zu Ihrer Routine kann Ihnen helfen, Muskeln aufzubauen, die Ihre Gelenke sicher und beweglich halten. Dieses Training hilft zudem Gleichgewichtsprobleme, Stürze und andere Unfälle zu vermeiden, die zu Gelenkverletzungen führen könnten.

     

    1. Die richtige Haltung kann zusätzliche Belastung Ihrer Gelenke verhindern und das Verletzungsrisiko für die umgebenden Muskeln verringern. Achten Sie auf Ihre Körperhaltung bei sich wiederholenden Bewegungen, Sitzen und Stehen – und besonders vorsichtig beim Tragen oder Heben von schweren Gegenständen.

     

    1. Sie können Ihre Knochen stark durch den Verzehr von Lebensmitteln mit Kalzium und Vitamin D, wie Milchprodukte, stärken. Fische wie Lachs und Makrele enthalten Omega-3-Fettsäuren, die Entzündungen in Ihren Gelenken reduzieren können. Andere Lebensmittel wie Tomaten, Olivenöl, grünes Blattgemüse, Beeren und Nüsse können ebenfalls helfen, Entzündungen zu reduzieren.

     

    Unser Tipp: Detox für Ihre Gelenke

    Wussten Sie, dass jeder von uns in der Woche durchschnittlich 1,5 Milligramm Aluminium pro Kilogramm Körpergewicht über Nahrung und Lebensmittel zu sich nimmt? Bewusstes Einkaufen kann die Schadstoffbelastung deutlich senken. Denn diese Schadstoffe können sich im Körper ablagern und dort Beschwerden verursachen. Das gilt auch für die Gelenke.

     

    Detox befreit diese wichtigen Zahnräder unseres Bewegungsapparates von belastenden Elementen. Der Schlüssel dazu liegt bei uns selbst: in einer bewussten Ernährung. Das bedeutet nicht Verzicht, ganz im Gegenteil. Genussvolles Schlemmen ist erlaubt und auch gewünscht!

     

    Detox reinigt den Körper durch genaues Hinsehen, beispielsweise auf die Verpackungen bei der Kosmetik oder auf die Label bei Obst und Gemüse im Supermarkt. Weniger Alkohol, dafür mehr Wasser und zuckerarme Getränke spülen zusätzlich Schadstoffe aus dem Körper. Auch hochwertige Nährstoffe, Vitamine und Mineralien helfen dabei, den Körper zu reinigen.

     

    Gelenkbeschwerden beim Training? Diese 5 Tipps helfen!

     

    1. Wärmen Sie sich auf! Ein gutes und effektives Training beginnt ganz klar mit einem Warm-up. Bringen Sie Ihren Körper erst auf Betriebstemperatur, bevor Sie loslegen. Aufwärmen reduziert das Verletzungsrisiko enorm, die Durchblutung wird gefördert, die Gelenke werden beweglicher und auch das Reaktionsvermögen passt sich den Anforderungen an.

     

    1. Trainieren Sie ganze Muskelgruppen! Damit reduzieren Sie das Risiko eines Übertrainings einzelner Muskeln.

     

    1. Achten Sie auf Abwechslung und trainieren Sie die Stützmuskulatur! Wenn Sie immer die gleichen Muskelgruppen trainieren, kann es schneller zu einer Überlastung der Muskeln, aber auch der naheliegenden Gelenke kommen. Trainieren Sie die Stützmuskulatur, diese wird zum Beispiel hervorragend beim Vibrationstraining im Club gefördert. Die tief liegenden Muskelgruppen geben Ihren Gelenken halt.

     

    1. Praktizieren Sie ein Mobilitätstraining. Also dehnen Sie Ihre Muskelgruppen, Bänder und Sehnen. Wenn Sie beweglicher sind, verletzen Sie sich weniger; gleichzeitig nehmen sie unnötig viel Zug und Druck von den Gelenken. Yoga ist übrigens bestens dafür geeignet.

     

    1. Gönnen Sie sich Faszienmassagen. Die Faszienrolle ist vielmehr ein Trainingsgerät. Die Anwendung mit der Faszienrolle ist also ein Training, mit dem Sie das Bindegewebe „geschmeidig rollen“. Dadurch werden Sie beweglicher und können Schmerzen langfristig reduzieren.

     

     

    So bleiben Ihre Gelenke gesund

    Unsere Gelenke sind zumeist Dreh- und Angelpunkte unserer Bewegungen. Doch damit sie ihre anstrengende Aufgabe erfüllen können und dabei gesund bleiben, brauchen sie unsere Unterstützung. Mit Ernährung, Achtsamkeit und individuellem Training im Alltag können Sie Ihre Gelenke rundum fit und gesund halten.

     

    Doch gerade beim Training kann es sein, dass Sie Ihren Gelenken eher schaden als diesen zu helfen. Damit Sie von Anfang an für Ihre Gelenkgesundheit trainieren, sollten Sie gemeinsam mit Gesundheitscoaches trainieren. Diese können Ihnen nach einer Erstanalyse genau sagen, wie Sie am besten mit dem Training starten, welche Intensität ideal ist und Ihr Training überwachen. So werden Sie deutliche Fortschritte zum Wohle Ihrer Gelenke erzielen.

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